Zellwachstumsoberflächen und Ti-Beschichtungen auf PEEK und PEKK

Die Förderung des Zellattachments ist die Aufgabe bei der Beschichtung von Implantatflächen mit Knochenkontakt, wie Knieprothesen, Bandscheibenprothesen und viele mehr. Die hauptsächlich geforderte Eigenschaft solcher Beschichtungen ist Osteointegrativität. Seit einigen Jahren sind hier Ti-Beschichtungen im Vakuum-Plasma-Spray-Verfahren (VPS) mit Schichtdicken von 50 bis 500 µm in Gebrauch.

Medthin™ 65 Ti von Ionbond ist dem VPS-Verfahren überlegen. Es handelt sich um eine Dünnschicht mit gezielt einstellbarer Rauheit und einer Dicke unter 20 µm. Sie vereint geringe Korrosion, feste Haftung auf dem Substrat und gute Zellaufwachsung. Der grosse Vorteil dieser Dünnschicht ist das Ausbleiben von Partikelabrasion, wie sie bei den dickeren Plasma-Spray-Beschichtungen häufig beobachtet wird.

Für Implantate aus PEEK und PEKK wurden Veredelungen entwickelt, die Eigenschaften der metallischen Dünnschicht wie z.B. Strahlungsopazität und generelle Undurchlässigkeit ausnutzen. Die Substrathaftung von Medthin™ 65 Ti liegt über 20 MPa (nach ASTM F1147). Die Beschichtung erfüllt die Spezifikationen für Implantate wie Bandscheiben-Cages (Strahlungsopazität) und Hörgeräte-Kapseln (impermeabel in Kombination mit Medthin™ 43 ADLC).

  • Feste Haftung auf PEEK und PEKK
  • Förderung des Zellattachments
  • Minimale Dicke
  • Einstellbare Rauheit